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SUMMARY:Fortbildung "Simulation\, Dimensionierung\, Monitoring und Regelung von Wärmepumpensystemen - Vom Anlagenkonzept zum intelligent betriebenen Gesamtsystem" mit Prof. Dr.-Ing. Harald Garrecht
DESCRIPTION:Simulation\, Dimensionierung\, Monitoring und Regelung von Wärmepumpensystemen\nVom Anlagenkonzept zum intelligent betriebenen Gesamtsystem\nEine Wärmepumpe allein macht noch kein effizientes Wärmepumpensystem. Entscheidend für einen wirtschaftlichen und zuverlässigen Betrieb ist das Zusammenspiel von Gebäude\, Wärmebedarf\, Umweltenergiequelle\, Wärmepumpe\, Speicher\, Wärmeübergabe sowie Mess-\, Steuerungs- und Regelungstechnik. \nDieses Vertiefungsseminar zeigt\, wie Wärmepumpensysteme systemisch geplant\, dimensioniert\, bewertet und im laufenden Betrieb optimiert werden können. Dabei geht der Blick bewusst über die reine Auslegung einzelner Komponenten hinaus: Wie verhält sich das Gesamtsystem unter realen Bedingungen – und wie lassen sich Planung und Betrieb optimal aufeinander abstimmen? \nAusgehend von der grundlegenden Unterscheidung zwischen Energie und Leistung werden Last- und Erzeugungsprofile betrachtet. Die Teilnehmenden lernen\, wie Simulationen eingesetzt werden können\, um unterschiedliche Anlagenkonfigurationen und Betriebsstrategien zu untersuchen und fundierte Entscheidungen für die Dimensionierung zu treffen. \nVon der Simulation zur richtigen Dimensionierung\nWann reicht eine klassische energetische Bilanz aus – und wann ist eine zeitabhängige Betrachtung erforderlich? \nDas Seminar vermittelt\, welche Rolle Lastgänge\, Teillastverhalten\, Modulation und Temperaturhub bei der Auslegung von Wärmepumpen spielen und wie eine Überdimensionierung vermieden werden kann. \nDarüber hinaus werden unterschiedliche Umweltenergiequellen und Speicher betrachtet. Im Mittelpunkt stehen dabei Quellenleistung\, verfügbare Energiemengen und Regeneration sowie das Zusammenspiel mehrerer Energiequellen und Speicher innerhalb eines Gesamtsystems. \nMonitoring: Wissen\, was die Anlage tatsächlich macht\nPlanung und realer Anlagenbetrieb stimmen nicht immer überein. Deshalb bildet das Monitoring von Wärmepumpensystemen einen weiteren Schwerpunkt. \nWelche Daten werden tatsächlich benötigt\, um die Qualität des Anlagenbetriebs beurteilen zu können? Welche Messgrößen liefern aussagekräftige Informationen – und welche Daten sind für die praktische Bewertung weniger relevant? \nBehandelt werden unter anderem: \n\nTemperaturen und Temperaturverläufe\nVolumenströme\nWärmemengen\nelektrische Energie\nCOP und Jahresarbeitszahl (JAZ)\nBetriebszustände und Laufzeiten\nErkennen von Fehlfunktionen und ungünstigen Betriebsweisen\n\nAnhand von Messdaten wird gezeigt\, wie sich Effizienz\, Betriebsqualität und Optimierungspotenziale erkennen und bewerten lassen. \nRegelung und Betriebsoptimierung\nEine fachgerecht dimensionierte Anlage entfaltet ihr Potenzial erst mit einer darauf abgestimmten Betriebsstrategie. Das Seminar zeigt\, wie Umweltenergiequellen\, Wärmepumpe und Speicher intelligent zusammenspielen können. \nDabei werden unter anderem Quellenpriorisierung\, Speicherbewirtschaftung und adaptive Betriebsstrategien betrachtet. Ziel ist es\, die vorhandene Umweltenergie möglichst effizient zu nutzen\, unnötigen Fremdenergiebezug zu reduzieren und gleichzeitig einen zuverlässigen Anlagenbetrieb sicherzustellen. \nInhalte im Überblick\n\nVom Energiebedarf zum dynamischen System: Energie\, Leistung\, Lastgänge und zeitliche Verfügbarkeit von Umweltenergie.\nSimulation als Planungs- und Entscheidungswerkzeug: Wann reichen Bilanzverfahren aus\, wann ist eine zeitabhängige Betrachtung erforderlich? Modellierungstiefe\, Aussagekraft und fachliche Bewertung von Simulationsergebnissen.\nWärmepumpen richtig dimensionieren: Leistungsbedarf\, Teillast\, Modulation\, Temperaturhub und Vermeidung von Überdimensionierung.\nUmweltenergiequellen und Speicher dimensionieren: Quellenleistung\, Energiemenge\, Regeneration sowie das Zusammenspiel mehrerer Quellen und Speicher.\nVom Rechenmodell zum realen Betrieb: Warum Planung und Wirklichkeit voneinander abweichen – und welche Erkenntnisse sich daraus für Planung und Beratung gewinnen lassen.\nMonitoring: messen\, was wirklich relevant ist: Temperaturen\, Volumenströme\, Wärmemengen\, elektrische Energie\, COP/JAZ und Betriebszustände.\nRegelung und Betriebsoptimierung: Quellenpriorisierung\, Speicherbewirtschaftung\, adaptive Betriebsstrategien und Qualitätssicherung.\nVom Monitoring zum lernenden Gesamtsystem: Messdaten bewerten\, Fehler erkennen\, den Betrieb optimieren und Erkenntnisse wieder in Planung und Energieberatung einfließen lassen.\n\nZiel des Seminars\nZiel der Fortbildung ist es\, Wärmepumpenanlagen nicht als Ansammlung einzelner Komponenten\, sondern als dynamisches Gesamtsystem beurteilen zu können. \nDie Teilnehmenden erhalten praxisorientierte Werkzeuge\, um Wärmepumpensysteme fundierter auszulegen\, Simulationsergebnisse fachlich einzuordnen\, Betriebsdaten zu analysieren und Optimierungspotenziale bei bestehenden wie auch neu geplanten Anlagen zu erkennen. \nDer Weg führt dabei konsequent von der energetischen Bilanz über Simulation und Dimensionierung bis zum Monitoring und zur intelligenten Betriebsoptimierung. \nReferent\nProf. Dr.-Ing. Harald Garrecht ist Bauingenieur und ausgewiesener Experte für Klimaneutralität im Bestand\, insbesondere im Spannungsfeld von Denkmalschutz\, erneuerbaren Energien und systemischen Versorgungskonzepten. Er verbindet wissenschaftliche Tiefe mit praxisnahen\, umsetzbaren Lösungsansätzen und begleitet seit vielen Jahren Projekte an der Schnittstelle von Forschung\, Planung und Umsetzung. \nTermin: 21.10.2026Uhrzeit: 09:00 – 16:30 UhrOrt: Geschäftsstelle des GIH Baden-Württemberg\, Elwertstraße 10\, 70372 Stuttgart \nAnerkennung\nFür die Verlängerung der Eintragung in der EEE-Liste werden folgende Fortbildungspunkte anerkannt: \nWohngebäude: 8 UENichtwohngebäude: 8 UEEnergieaudit DIN 16247/Contracting: 8 UE \n  \nGebühr\n385 Euro für Mitglieder GIH zzgl. MwSt. \n440 Euro für Nichtmitglieder zzgl. MwSt. \n  \nESF Plus Förderung\nDas Ministerium für Finanzen und Wirtschaft in Baden-Württemberg unterstützt die Weiterbildung aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds ESF-Fachkursförderung. Teilnehmende können einen Zuschuss in Höhe von 45 % der Kursgebühr erhalten.Bei Ihrer Anmeldung werden Sie durch einen Fragenkatalog\, der ermittelt\, ob Sie die Förderbedingungen erfüllen und somit förderfähig sind. Zwingende Voraussetzung ist\, dass entweder der Wohnsitz des Teilnehmenden in Baden-Württemberg ist oder der Sitz des Unternehmens\, bei dem der Teilnehmende beschäftigt ist\, sich in Baden-Württemberg befindet (Filialen zählen hier nicht\, es gilt der Hauptunternehmenssitz). Die genauen Bedingungen finden Sie hier. \n  \nGebühren mit Förderung \nMitglieder: ESF Plus Förderung 45 % = 211\,75 Euro netto zzgl. MwSt.\nNichtmitglieder: ESF Plus Förderung 45 % = 242 Euro netto zzgl. MwSt.
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